Zweite Landesenquete zum Thema "UN-Konvention und die Rechte der Menschen mit Behinderungen" am 24.11.2010

Auch die zweite Landesenquete wurde von der Anwaltschaft in Kooperation mit Herrn Landesrat Mag. Christian Ragger organisiert und am 24.11.2010 veranstaltet, wobei diese Enquete als Ganztagesveranstaltung – mit Impulsreferaten, Workshops und einer gemeinsamen Zusammenfassung der Ergebnisse – durchgeführt wurde. Die Einladung erging an denselben Adressatenkreis wie im Jahr 2009, wobei wir 2010 bereits 450 Teilnehmer begrüßen konnten. Ziel der Veranstaltung war, ausführlich über die UN-Konvention und die Rechte der Menschen mit Behinderung zu informieren und in weiterer Folge das Spannungsfeld zwischen der Ist-Situation in Kärnten bzw. Österreich und den Vorgaben der UN-Konvention aufzuzeigen

Das Tagungsergebnis hat gezeigt, dass es – will man die Vorgaben der UN-Konvention politisch wirklich ernst nehmen – bei der Umsetzung der Rechte der Menschen mit Behinderung noch großen Handlungsbedarf gibt. Diesbezüglich ist die Landesregierung gefordert, in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen – nicht nur im Sozialreferat – für die inklusive Teilhabe der Menschen mit Behinderung zu sorgen und die Gesetze bei Bedarf dahingehend zu ändern, dass allen Menschen mit Behinderung diese Rechte garantiert werden.

Einladung zur Enquete

Als Nachlese sind hier die Vorträge nocheinmal zusammengefasst:

Impulsreferat UN-Konvention und die Rechte der Menschen mit Behinderung

Impulsreferat Un-Konvention und Umsetzungsbedarf aus der Sicht der AmmA

Impulsreferat Barrierefreies Bauen und Planen

Impulsreferat Inklusion und Bildung

Impulsreferat Gesundheit, Behinderung und Lebensqualtiät

Impulsreferat MOTARY: Lösungen, die verbinden

Impulsreferat Rechte der Menschen mit Lernschwierigkeiten

Impulsreferat Selbstbestimmtes Leben mit persönlicher Assistenz

Impulsreferat Technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität

Impulsreferat Gebärdensprache zur Sicherung der Kommunikation und Teilhabe